„Wenn man genügend spielt, so lange man klein ist,
dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später
sein ganzes Leben lang schöpfen kann‟ ~Astrid Lindgren

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Frühförderstelle Teddybär

Übersicht

Unsere Frühförderstelle

Inmitten des Naturparks Solling liegt der Ort Neuhaus. Hier ist die Frühförderstelle „Teddybär“ zuhause.

Die Einrichtung verfügt über liebevoll eingerichtete und speziell auf die kindliche Entwicklung abgestimmte Förderräume. Hier kann je nach Bedarf auf viele, teils selbstgefertigte Fördermaterialien zurückgegriffen werden. Kinder können somit individuell und ganz nach ihren Bedürfnissen und Entwicklungsständen gefördert werden.

Auch der Außenbereich, von den Mitarbeiterinnen liebevoll „Bullerbü“ genannt, lädt zum Entdecken und Toben ein. Die Kinder können so spielerisch ihre Fähigkeiten entdecken und stärken.

Kinder, und auch deren Eltern, fühlen sich hier wohl und kommen gern in die Frühförderstelle „Teddybär“.

Einrichtung
Einrichtung
Einrichtung
Anfahrt

Adresse

Wiesengrund 2a

37603 Holzminden/OT Neuhaus i.S.

Was ist heilpädagogische Frühförderung und für wen?

Wir fördern und begleiten Kinder von den ersten Lebensmonaten bis zum Schuleintritt, wenn sie eine Behinderung haben, von Behinderung bedroht oder entwicklungsverzögert sind.

Dies betrifft Kinder die in ihrer motorischen, sensorischen, sprachlichen, kognitiven oder ihrer sozial-emotionalen Entwicklung Auffälligkeiten aufweisen.

In unserer Arbeit werden die Kinder auf spielerische Art auf ihrem derzeitigen Entwicklungsstand abgeholt und bei ihrer weiteren Entwicklung unterstützt. Vorhandene Ressourcen werden genutzt, um eigene Stärken herauszuarbeiten.

Dabei ist eine kompetente und enge Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen des Kindes wichtig.

Wie bekomme ich Frühförderung für mein Kind?
  1. Die Eltern nehmen Kontakt mit dem Leistungsträger des Landkreises auf. Sie bekommen einen Termin zur Vorstellung im Diagnostik-Team. Dort wird der Förderbedarf geprüft.
  2. Nach Feststellung des Förderbedarfs und der Antragstellung beim Kostenträger, findet durch uns ein eingehendes Beratungs- und Anamnesegespräch statt. Im Anschluss wird ein Entwicklungstest mit dem Kind in spielerischer Form durchgeführt (ET 6-6), wobei sich die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle einen Eindruck über den allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes verschaffen und diesen mit den Eltern besprechen.
  3. Wenn alle Unterlagen beim Kostenträger vorliegen, wird nach eingehender Prüfung auf der gesetzlichen Grundlage (Antrag auf heilpädagogische Leistung gemäß § 113 Abs. 2 Nr. 3 i.V.m. § 79 SGB IX) die Kostenübernahme entschieden und im Rahmen der Eingliederungshilfe finanziert.

Nach Ausstellung des Kostenanerkenntnisses durch den Kostenträger, findet die Frühförderung in der Regel als Einzelförderung 1x wöchentlich im häuslichen Umfeld, der Kindertagesstätte oder auch in den Räumlichkeiten der Frühförderstelle statt (wird im Förder- und Behandlungsplan festgeschrieben).

Eine enge Kooperation zwischen den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle, den Eltern, der Kindertagesstätte und den Ärztinnen des Gesundheitsamtes sowie allen die an der Förderung des Kindes beteiligt sind, ist unumgänglich und ermöglicht eine ganzheitliche Förderung des Kindes. Es findet immer ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern statt. Feste Termine für die Förderung werden gemeinsam vereinbart. Bei Bedarf bieten wir auch verschiedene Gruppenformen (z.B. Psychomotorik, Vorschulgruppen) an. Diese finden zu festen Zeiten in den Räumlichkeiten der Frühförderstelle statt. Die Gruppengröße kann je nach Förderbedarf aus 3-4 Kindern oder 6-8 Kindern bestehen.

Unser Leistungsangebot
Unsere Leistungen:
  • Einzelförderung
  • Gruppenförderung
  • Entwicklungsbegleitung
  • Elternbegleitung und -beratung
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Therapeuten, behandelnden Ärzten, Kindergärten
Unsere Arbeitsweise
Heilpädagogisch:

Nur wenn eine gute Beziehung zum Kind und zu den Bezugspersonen besteht, ist eine Förderung in den einzelnen Entwicklungsbereichen möglich und erfolgreich. Sozial- und Sachkompetenzen können so gestärkt und ausgebaut werden.

Ganzheitlich:

Wir sehen das Kind mit all seinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und mit all seinen Möglichkeiten seine gesamte Erfahrungswelt zu verstehen. Es ist wichtig vorhandene Kompetenzen wahrzunehmen, zu nutzen und weiter auszubauen.

Individuell:

Die Aufgaben der Frühförderung sind vielfältig und orientieren sich immer an den individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen des Kindes und seiner Familie.

Interdisziplinär:

Die Zusammenarbeit mit allen an der Förderung Beteiligten ist enorm wichtig. Denn nur in diesem Zusammenschluss ist eine effektive Förderung und eine gute Entwicklung des Kindes möglich.

Finanzierung

Die Anträge für die Frühfördermaßnahme werden beim zuständigen Sozialhilfeträger gestellt (Eingliederungshilfe des jeweiligen Landkreises).

Die Kosten der Frühförderung werden nach eingehender Prüfung auf der gesetzlichen Grundlage im Rahmen der Eingliederungshilfe finanziert.

Den Familien entstehen keine Kosten.

Unser Team

Mitarbeiter(innen):

  • Petra Sisinni-Dörr (Inhaberin)
  • Jutta Lauenroth (Verwaltung / Organisation)
  • Sabine Willmann (Frühförderin)
  • Anna-Sophie Deppe (Frühförderin)
  • Diane Heidenreich (Frühförderin)